Die Instagram Story Größe beträgt 1080 × 1920 Pixel im Seitenverhältnis 9:16 – auf diese Auflösung ist das Story-Format ausgelegt, egal ob Foto oder Video. Wer ein Bild in einem anderen Format hochlädt, bekommt keine Fehlermeldung, sondern eine Story mit schwarzen Balken, einem harten Zuschnitt oder Text, der genau dort landet, wo Instagrams eigene Bedienelemente ihn verdecken.
Instagram Story Größe: die exakten Maße für 2026
Die Zahlen sind seit Jahren stabil und gelten für Fotos wie für Videos gleichermaßen:
- Zielgröße: 1080 × 1920 Pixel
- Seitenverhältnis: 9:16 (Hochformat, bildschirmfüllend)
- Dateiformat Fotos: PNG, JPG oder ein nicht animiertes GIF (Quelle: Buffer)
- Dateiformat Videos: MOV oder MP4 (Quelle: Buffer)
- Maximale Länge pro Segment: 60 Sekunden – ein längeres Video teilt Instagram automatisch in mehrere Segmente auf, an der Größe ändert das nichts
Lade die Datei möglichst genau in dieser Auflösung hoch. Ein kleineres Ausgangsbild wird von Instagram hochskaliert, was zu sichtbarer Unschärfe führt – derselbe Mechanismus, der auch beim Profilbild für weiche Kanten sorgt.
Die Safe Zone: wo Text und Sticker sicher sind
Instagram legt über jede Story eigene Bedienelemente: die Profilleiste mit Name und Schließen-Symbol oben, das Antwortfeld und die Reaktions-Icons unten. Alles, was in diesen Zonen liegt, wird für den Betrachter ganz oder teilweise überdeckt.
Wie groß dieser Bereich genau ist, wird von Instagram selbst nicht als eigene Spezifikation für organische Stories veröffentlicht – die verfügbaren Werte stammen von Tool-Anbietern, die aus eigenen Screenshots rückrechnen, und sie stimmen nicht exakt überein:
- Buffer empfiehlt, oben und unten je rund 250 Pixel frei zu lassen – macht eine sichere Kernfläche von etwa 1080 × 1420 Pixel.
- Hootsuite rechnet mit einer sicheren Zone von 1080 × 1610 Pixel, zentriert im Bild – ein spürbar kleinerer Rand als bei Buffer.
Die beiden Werte widersprechen sich, weil keiner davon eine offizielle Instagram-Angabe ist, sondern jeweils eine Schätzung des Anbieters. Statt eine der beiden Zahlen als die "richtige" auszugeben: Wer sich an der größeren Marge orientiert (Buffer, rund 1080 × 1420 Pixel Kernfläche), liegt in beiden Fällen sicher – die kleinere Zone ist in der größeren immer enthalten. Das kostet beim Gestalten nichts und schützt zuverlässiger vor abgeschnittenem oder verdecktem Text.
Story-Format vs. andere Instagram-Formate
Ein Grund, warum falsche Formate so häufig passieren: Instagram nutzt für jedes Format ein anderes Seitenverhältnis, und alle liegen nah beieinander.
- Story (9:16): 1080 × 1920 Pixel – bildschirmfüllend, Hochformat
- Feed-Post, quadratisch (1:1): 1080 × 1080 Pixel
- Feed-Post, Hochformat (4:5): 1080 × 1350 Pixel
- Reel (9:16): 1080 × 1920 Pixel – gleiche Maße wie die Story, aber mit eigenen Regeln für Länge und Sicherheitsabstand rund um Beschreibung und Account-Namen
Reels und Stories teilen sich zwar das Seitenverhältnis, aber nicht dieselbe Safe Zone – die Bedienelemente sitzen an leicht anderen Stellen. Wer ein Format für beide Plätze wiederverwenden will, sollte den Text unabhängig von der Plattform mittig und mit großzügigem Rand platzieren. Details zum Reel-Format speziell liefert unser Guide zur optimalen Instagram Reels Länge.
Was bei falschem Format passiert
Instagram zeigt beim Hochladen keine Fehlermeldung, sondern gleicht das Format still im Hintergrund an:
- Quadratisches oder querformatiges Bild: Instagram füllt den Rest des 9:16-Rahmens oben und unten mit schwarzen (oder unscharf geblurten) Balken.
- Bild mit falschem Seitenverhältnis, das gezoomt statt gerahmt wird: Instagram schneidet mittig auf 9:16 zu – dabei verschwinden genau die Ränder, die außerhalb des neuen Ausschnitts liegen.
- Zu kleines Ausgangsbild: Instagram skaliert hoch, um 1080 × 1920 Pixel zu erreichen, was zu sichtbarer Unschärfe führt.
Welcher Fall eintritt, hängt vom Ausgangsformat ab – in keinem Fall bekommst du eine Warnung vorab. Wer die Story vor dem Posten in der Vorschau kontrolliert, sieht sofort, ob Balken oder ein Zuschnitt entstanden sind.
Beispiel: schwach vs. gut
- Schwach: ein quadratisches Feed-Foto 1:1 direkt als Story wiederverwenden – Ergebnis sind breite schwarze Balken oben und unten.
- Gut: das Motiv vor dem Hochladen selbst auf 9:16 zuschneiden und Text erst danach in der sicheren Kernfläche platzieren.
Häufige Fehler
- Feed-Bilder unverändert als Story posten. Ein 1:1- oder 4:5-Format aus dem Feed passt nicht auf 9:16 und erzeugt Balken oder einen unkontrollierten Zuschnitt.
- Sticker und Call-to-Action-Text zu weit oben oder unten platzieren. Genau dort sitzen Profilleiste und Antwortfeld – ein häufig übersehener Fehler bei Story-Vorlagen aus Design-Tools, die nicht auf die Instagram-Oberfläche abgestimmt sind.
- Nur am Desktop kontrollieren. Die Bedienelemente sehen auf dem Handy anders aus als in der Desktop-Vorschau von Planungstools – der einzige verlässliche Test ist die Story-Vorschau in der Instagram-App selbst.
Wer Story-Formate im Griff hat, aber noch keine verlässliche Reichweite dafür, findet in So funktioniert Startviral den Überblick über bezahlte Creator Ads für Instagram. Für Inhalte, die die Story überhaupt erst füllen, liefert unser Guide zu Instagram Story Ideen Ansätze gegen die Ideenlosigkeit, und wer als Nächstes die Highlight-Cover einheitlich gestalten will, findet die passenden Maße in unserer Anleitung zu Instagram Highlights Cover erstellen.
Fazit
1080 × 1920 Pixel, Seitenverhältnis 9:16, und Text im Zweifel eher zu weit von Rand entfernt als zu nah – mehr braucht eine technisch saubere Instagram Story nicht. Sobald das Format sitzt, zeigen dir die Startviral Preise, wie sich daraus mit bezahlten Creator Ads planbare Reichweite aufbauen lässt.
Häufige Fragen
Wie groß ist eine Instagram Story 2026?
1080 × 1920 Pixel im Seitenverhältnis 9:16 ist die von Instagram vorgesehene Größe, für Fotos wie für Videos. Lade die Datei möglichst genau in dieser Auflösung hoch, statt ein kleineres Bild hochskalieren zu lassen.
Was ist die Safe Zone bei Instagram Stories?
Der Bereich, den Instagrams eigene Bedienelemente überdecken – die Profilleiste oben, das Antwortfeld unten. Buffer empfiehlt, oben und unten je rund 250 Pixel frei zu lassen; Hootsuite rechnet mit einer sicheren Zone von 1080 × 1610 Pixel in der Bildmitte. Beide Werte sind Näherungen, keine offizielle Instagram-Spezifikation für organische Stories – am sichersten fährst du mit der größeren Marge.
Was passiert, wenn ich ein Bild im falschen Format hochlade?
Instagram zeigt keine Fehlermeldung, sondern gleicht das Format automatisch an: Ein quadratisches oder querformatiges Bild bekommt oben und unten schwarze Balken oder wird mittig auf 9:16 zugeschnitten – je nachdem verschwinden Ränder deines Motivs oder es entsteht sichtbarer Leerraum.
Gilt dieselbe Größe für Story-Videos wie für Fotos?
Ja. Videos nutzen dieselben 1080 × 1920 Pixel im Format 9:16. Als Dateiformat akzeptiert Instagram laut Buffer PNG, JPG oder GIF für Fotos sowie MOV und MP4 für Videos.
Wie lang darf ein einzelnes Story-Segment sein?
Ein Story-Segment kann bis zu 60 Sekunden lang sein; ein längeres Video teilt Instagram automatisch in mehrere Segmente auf. Für die Größe ändert das nichts – jedes Segment bleibt bei 1080 × 1920 Pixel.
Das startviral Team begleitet Creator bei Social-Wachstum. Wir schreiben über Algorithmus-Research, Creator Ads und nachhaltiges Wachstum.




